Car-Sharing in unseren Ortsteilen Grünwettersbach und Palmbach

Anfrage bezüglich der Stand der notärztlichen Versorgung in den Bergdörfern nach der voraussichtlichen Schließung der Paracelsusklinik in Durlach; so lauteten ein Antrag und eine Anfrage unserer Fraktion in der Ortschaftsratssitzung vom 06.02.2018.

 

zu 1.

In einer Presseveröffentlichung war zu lesen, dass die Firma Stadtmobil erwägt das Car-Sharing im Ortsteil Stupferich zu installieren. In früheren Sitzungen wurde im Wettersbacher Rat dieses Projekt diskutiert und beschlossen, wurde aber damals von Stadtmobil aus Rentabilitätsgründen abgelehnt. Diesen Sinneswandel nahm die SPD-Fraktion zum Anlass, hier mit einem neuerlichen Antrag nachzuhaken. Car-Sharing eröffnet die Möglichkeit im Bedarfsfall ein Auto für eine bestimmte Zeit zu mieten. In der Kernstadt wird von dieser Option unter Verzicht auf die eigene Anschaffung eines Fahrzeugs zunehmend Gebrauch gemacht. Auch werden immer wieder Transporter angemietet, die zeitbegrenzt für einen bestimmten Zweck genutzt werden. Ein Fahrzeug für mehrere Nutzer könnte natürlich auch zur Folge haben, dass die Fahrzeugdichte in unseren Wohnquartieren mittelfristig absinkt, was wiederum zur Verkehrsentlastung in unseren Wohnquartieren beiträgt.

zu 2.

Mit der Nachricht der Schließung der Paracelsusklinik in KA-Durlach erwuchs in der Bevölkerung die Sorge um den Bestand der notärztlichen Versorgung in den Bergdörfern. Was passiert mit dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) des ASB, das in der Paracelsusklinik stationiert ist? Die SPD-Fraktion stellte eine diesbezügliche offizielle Anfrage an die Ortsverwaltung, die in allen Punkten zur vollen Zufriedenheit beantwortet wurde. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat versichert, dass der Standort des Notarzteinsatzfahrzeuges in Durlach auch nach der Schließung der Klinik erhalten bleibt und somit das östliche Stadtgebiet auch weiterhin rettungsmäßig versorgt sein wird. Verstärkt wird die notärztliche Versorgung durch ein Fahrzeug in der Rehaklinik Karlsbad-Langensteinbach, das auch die Bergdörfer mit abdecken soll.

Mit dieser Anfrage haben wir zur Klarstellung und Transparenz in dieser doch für jede Bürgerin und jeden Bürger lebenswichtigen Frage beigetragen.