Unter dieser Fragestellung verbergen sich viele kommunale Einzelprobleme, die in der ortspolitischen Diskussion zwischen den Bürgerinnen und Bürger ausgetauscht und bewertet werden. Es ist Aufgabe der Parteien einerseits dieser Diskussion ein Forum zu geben, andererseits eigene Antworten auf die verschiedenen Sachverhalte und aktuellen Themenstellungen zu geben. Im Vorfeld der Kommunalwahl haben die Bürgerinnen und Bürger das Recht gehört und informiert zu werden.

Die SPD- Wettersbach hatte zu einem kommunalpolitischen Stammtisch geladen, bei dem u.a. folgende Themen diskutiert wurden.

  • Das Energiequartier Wettersbach
  • Die Verkehrssituation im Zusammenhang mit der Sanierung der A8
  • Die Aufstellungsbeschluss Heidenheimer Straße / Esslinger Straße

Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Dies waren aber die Kernpunkte, die von den Anwesenden angesprochen wurde. Neben unseren Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräten waren auch die Ortsvorsteherin und Gemeinderätin Elke Ernemann sowie der Ortvorsteher von Wolfartsweier Anton Huber anwesend, die mit ihrer Anwesenheit die Notwendigkeit einer gemeinsamen Politik der Bergdörfer hervorhoben.
Bei der Energiefrage wurde vor allem die Rolle der Karlsruher Energie- und Klimaagentur( KEK) angesprochen, die als Projektträger eine umfassende und kompetente Beratungsarbeit leistet. Hier wurden positive Beispiele angeführt, wie individuell, auf die einzelnen Bedürfnisse zugeschnittene Beratungsarbeit zielführend geleistet wird. Thema war vor allem das Nahwärmekonzept für Grünwettersbach und Palmbach, das von der KEK projektiert wird. Ein Diskussionsredner stellte die Frage wie man für die KEK mehr werben könne, um den Bekanntheitsgrad und damit auch die Akzeptanz zur energetischen Sanierung noch zu steigern
Beim Thema Autobahnsanierung 2019 und 20120 wurden von Bürgerinnen und Bürger Maßnahmen hinsichtlich des Lärmschutzes und der Verkehrssicherheit eingefordert. Hier konnten wir auf die Debatte in der letzten öffentlichen Ortschaftsratssitzung verweisen, auf der Entscheidungen von Seiten der Verkehrsverwaltungen der Stadt Karlsruhe und des Regierungspräsidiums verkündet wurden; wie z.B. durchgängige Tempo 30 Limitierung an 24h.; LKW-Durchfahrtsverbot von Palmbach Richtung L 623 und ein durchgängiges absolutes Halteverbot in beiden Ortsdurchfahrten. Ein Diskussionsbeitrag forderte ein generelles Durchfahrtsverbot für LKWs.
Ein dritter Punkt, der an diesem Abend angesprochen war der einstimmig gefasste Aufstellungsbeschluss in den oben erwähnten Straßenzügen. Die SPD- Wettersbach hat dazu eine klare Position, die aus einem schwierigen Abwägungsprozess entstanden ist. Die Wohnungsnot und der damit verbundene Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Karlsruhe und Umgebung zwingt im Rahmen einer sozialen Verantwortung für die gesamte Bevölkerung, bezahlbarer Wohnraum zu schaffen. Ein künftiger, zustimmungsfähiger Bebauungsplan für dieses Gebiet muss, so erläuterte es der Vorsitzende Peter Hepperle, mehrere Grundbedingungen erfüllen, wie Verkehrskonzeption, Einfügung in das örtliche Gebäudeensemble, soziale Infrastruktur (Kita und Schule) und vieles mehr. Dazu zählt auch der hoffentlich baldige Beginn der Arbeiten zum erweiterten Radweg zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier. Auch, so wurde aus der Versammlung vorgeschlagen, solle das künftige Nahwärmekonzept in die Neubebauung einfließen.
Diese Veranstaltung war ein kleiner Beitrag und ein Angebot für die politische Mitwirkung unserer Bürgerinnen und Bürger.