In einer der letzten Ortschaftsratssitzung wurde auf Grund eines Antrags unserer Fraktion und auf Grund einer Vorlage der Verwaltung ein politischer Dauerbrenner behandelt.

In einer der letzten Ortschaftsratssitzung wurde auf Grund eines Antrags unserer Fraktion und auf Grund einer Vorlage der Verwaltung ein politischer Dauerbrenner behandelt.  Seit mehr als 10 Jahren wurde im Rat immer wieder das Problem der Radwegführung zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier behandelt. Der Rad-/ Fußweg ist nur bergauf nutzbar, der talwärts fahrende Radverkehr muss bis jetzt auf die Straße ausweichen. Dies schreckt bis heute viele potentiellen Verkehrsteilnehmer ab,  auf das Rad umzusteigen, da dieser Umstand doch ein unzumutbares Unfallrisiko darstellt. Mit der Forderung nach einer Sanierung und Neutrassierung der Radwegeverbindung  verfolgt man   also mehrere Zielsetzungen:

1.       Die Verkehrssicherheit für den talwärts führenden Radverkehr muss erhöht werde.

2.       Mit der Neutrassierung soll die Benützung des Fahrrads als alternatives Verkehrsmittel erleichtert werden.

3.       Gerade Kindern und Jugendlichen soll hier die Möglichkeit eröffnet werden, mit einem geringeren Verkehrsrisiko  den Weg in die Stadt z.B. Schulweg das Fahrrad zu benützen.

 

Da die L 623 eine Landesstraße ist,  ist der Baulastträger für dieses Projekt das Land Baden-Württemberg, das die Finanzierung aus dem Landeshaushalt bereitstellen muss. Auf Grund der Initiative unseres Landtagsabgeordneten Johannes Stober, aber auch auf Grund des Engagements der  anderen Fraktionen im Ortschaftsrat ist es uns gelungen, dass die Sanierung des Radwegs in das sog. Lückenschlussprogramm für Radwege aufgenommen wurde. Somit ist die Finanzierung für dieses doch umfangreiche Bauprojekt gesichert. Das Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe als verantwortliche Behörde und das private Planungsbüro fmz  haben in der letzten Ortschaftsratssitzung eine Vorplanung präsentiert, die noch detailliert ausgearbeitet und mit den Fachbehörden abgestimmt werden muss.  Auf jeden Fall soll der vorhandene Rad – und Fußweg auf 4,25m inclusive Sicherheitsstreifen verbreitert werden, so dass diese Trasse problemlos tal- und bergwärts befahren werden kann.  Die zu erarbeitenden detaillierten Planungen werden auch dem  Ortschaftsrat im Laufe des Jahres vorgestellt, um in diesem Gremium diskutiert und bewertet zu werden. Eine bauliche Umsetzung wird vor 2016 nicht erfolgen. Wir als SPD-Fraktion sind erleichtert ob dieser Entwicklung und sehen dies als einen politischen Erfolg unserer Fraktion aber auch des ganzen Ortschaftsrates an, dass hier dieses Problem nun endlich in Angriff genommen und realisiert wird.